Wie streiten wir richtig?

Wie streiten wir richtig?

Ob es in der Freundschaft ist, oder die Beziehung. Streit kommt ja bekanntlich in den besten Familien vor, aber wie kann man richtig streiten? Gibt es ein richtiges Streiten überhaupt? Klar ist, dass ein Streit die Beziehung stärken kann, wenn man es denn richtig macht.

Streiten und der schlechte Ruf

Oft setzen wir Streit mit etwas Negativen auseinander, meist sogar mit Trennung, oder Kündigung der Freundschaft. Dabei ist ein gesundes Maß an Streitereien, sogar wichtig für die Beziehung, oder die Freundschaft. Nur so können wir unseren Gefühlen einfach mal so richtig Luft machen und dem gegenüber unseren Standpunkt klarmachen. In den meisten Fällen lassen wir uns ja vieles gefallen. Sei es, dass der Partner, oder der Freundeskreis entscheidet, welchen Film man schaut. Wann man in welches Restaurant geht, aber auch wie das Wochenende verlaufen soll.

Es ist also für die Bindung auch wichtig, seinen Standpunkt klarzumachen. Häufig geht es leider nur über einen Streit. Wichtig dabei ist es aber, nicht unter die Gürtellinie zu gehen oder gar zu schreiben, auch Beleidigungen haben in einem Streit nichts verloren. Jetzt stellt sich ja die Frage, wie man denn richtig streiten kann?

No-Gos die im streit nichts zu suchen haben!

Bevor wir nun auf den Punkt kommen, wie man richtig streiten kann, beschäftigen wir uns erst noch mit den No-Gos. Diese sollten auf jeden Fall vermieden werden, um den Gegenüber nicht zu sehr zu verletzen.

  • Schreien, gewalttätig werden, oder sich beleidigen. Ist das absolute No-Go in einem Streit. Sollte es in einer Beziehung oder Freundschaft zu diesen Aktionen kommen, kann man von “toxisch” sprechen. Zum anderen schüchtert es den gegenüber so ein, dass meist eine Trennung der Beziehung oder der Freundschaft, die Folge hat.
  • Immer dasselbe Thema, es ist nicht gut sich immer über ein und dasselbe Thema zu streiten. Sollte es bei einem Streit wieder um dasselbe Thema gehen, wie es das letzte Mal war, so solltest du diesen Streit beenden und mit dem gegenüber eine Lösung suchen. Jedoch ohne den Streit, wenn es dann doch zu einem Streit kommen kann. Gespräch beenden und zu einem anderen Zeitpunkt fortführen.
  • Die Eltern oder andere Freunde mischen sich ein und bestimmen? Auch dieses Thema sollte in einem Streit nicht gebracht werden. Der Grund dafür ist, dass dieses Thema immer wieder aufkommen wird. Daher ist es besser sich hinzusetzen und gemeinsam eine Lösung zu finden, wie sich eben andere nicht einmischen können.
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Emotionen haben in einem Streit nichts verloren!

Meistens kann man sich auf einen Streit nicht vorbereiten, hier ist es wichtig, dass du den Emotionen nicht die Oberhand gewinnen lässt. Emotionen sind in einem Streit nicht besonders förderlich und können schnell in die Rubrik No-Gos gehen. Schnell kann es sein, dass man dem Gegenüber dann beleidigt oder emotional stark verletzt. Damit dieses nicht vorkommen kann, ist es wichtig dem gegenüber mitzuteilen das man seine Emotionen gerade nicht im Griff hat und das man eine Pause braucht.

Offenheit ist in einem Streit sehr wichtig, wie soll dein Gegenüber wissen, dass du gerade emotional überkochst? So solltest du es deinem gegenüber klarmachen, dass du es jetzt nicht kannst und es so zu keiner guten Lösung kommt. Besser ist es sogar, wenn man den Raum verlässt und sich erst einmal aus den Augen geht. Hat man dann seine Emotionen wieder im Griff, kann das Thema wieder aufgegriffen werden.

Streiten ohne Ich!

Die sogenannten Ich-Botschaften, sollten in einem Streit keine Chance haben, der Grund dafür ist folgendes Beispiel:

Ich möchte dir jetzt mal meinen Standpunkt erzählen, weil ich das Gefühl habe das….. .

Der gegenüber könnte jetzt sagen:

Ich höre immer nur ich, alles soll sich also um dich drehen?

Du hast zwar deinen Standpunkt erzählt, aber es kommt bei deinem gegenüber völlig falsch an, so solltest du die Ich-Botschaften eher in eine Wir-Botschaft umwandeln. Das kann im folgendem wie im Beispiel aussehen:

Meinst du denn nicht das wir mal den Standpunkt, klären sollten, ich denke das du da das gleiche Gefühl hast?

Dein gegenüber versteht jetzt, das es um euch beide geht und eben nicht nur um dich. Das ist in einer Streitsituation sehr wichtig, weil sie so nicht eskalieren kann.

Lieber ein Zwiegespräch!

Ein Zwiegespräch hat zum Vorteil, dass sich beide auf das Gespräch vorbereiten können. Emotionen können so darauf geschult werden, dass es eben auch etwas unangenehm werden kann. Dafür ist es sinnvoll, sich mit seinem Gegenüber einen Termin zu vereinbaren, an dem dieses Zwiegespräch stattfinden soll. Dabei ist es wichtig, dass nicht nur du, sondern auch der Gegenüber genügend Zeit hat darüber nachzudenken.

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Es ist also sinnvoll, am Morgen zu sagen, dass man am Abend gern ein Zwiegespräch hätte. Der andere Part hat also bis zum Abend Zeit sich Gedanken zu machen, welchen Standpunkt er hat und was er gern besprechen möchte. Dabei sollten beide darauf achten, dass die Emotionen nicht überkochen können. Auch bei dem Zwiegespräch gilt, lieber eine Pause als sich den Emotionen hinzugeben. Manchmal macht auch dann eine Pause Sinn, wenn man auf ein Thema keine Antwort hat, dabei kann man aber auch das Thema verschieben. Man bespricht es zu einem späteren Zeitpunkt des Zwiegesprächs.

Streit ohne Konsequenzen!

Jede Beziehung hat ihre Rituale, sei es das gemeinsame einschlafen, der gute Nacht Kuss oder andere. Nach einem Streit sollt dieser ohne Konsequenzen für den anderen sein, auch dann, wenn der Streit oder das Thema noch nicht zu Ende besprochen ist. So ist es also falsch, dem Gegenüber zu sagen, du schläfst auf der Couch, oder heute gibt es keinen gute Nacht Kuss. Diese Konsequenzen sind zum einen hart und zum anderen setzen sie uns auch seelisch zu.

Der artigen Konsequenzen können dem anderen den schlaf rauben und ihn die ganze Nacht darüber nachdenken lassen. So ist der Gegenüber am nächsten Tag nicht ausgeschlafen, muffelig, weil ihm Schlaf fehlt. Es lässt sich so auch kein weiteres Gespräch führen, da er emotional aufgewühlt ist. Es ist wichtig, an diesen Ritualen festzuhalten.

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