Wenn Lärm Krank macht

Wenn Lärm Krank macht

Jeder weiß das Lärm nicht gerade schön ist, aber Lärm kann auch Krank machen. Wie viel Lärm ein Mensch aushalten kann und ab Wann Lärm wirklich Krank macht, wollen wir versuchen in diesem Artikel einfach mal zu erläutern.

Startende Flugzeuge, Rasenmäher, das Rauschen vorbei fahrender Autos oder auch spielende Kinder, all das sind Lärmquellen, die uns 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr begleiten. Wir können unsere Ohren leider nicht schließen und diese Geräusche ausblenden, wie bei unseren Augen. Nein, unsere Ohren sind dem voll ausgesetzt, unsere Hörzellen im inneren der Ohren empfangen jeden einzelnen Ton und verarbeiten in zu Signalen, die wir dann im Gehirn verarbeiten und bewertet wird. Unser Gehirn stuft es dann als Lärmgeräusch oder in ein einfaches Geräusch ein.

Was ist Lärm?

Viele Menschen ärgern sich über laute Musik und empfinden sie als Lärm, andere hingegen empfinden laute Musik als nicht störend. Ein Geräusch wird also zu Lärm, wenn es bewusst oder unbewusst stört und damit das Wohlbefinden beeinträchtigt. Dabei spielt die Lautstärke, die Art, die jeweilige Situation und die subjektive Bewertung eine große Rolle. So stört der Rasenmäher von dem Nachbarn, den man nicht mag mehr, als von dem Nachbarn, mit dem man besser zu Recht kommt. Je stärker ein Geräusch auch ist, desto mehr wird der Mensch es als empfindlich, gar als unangenehm empfinden und das ist dann Lärm.

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Straßenlärm stört am meisten

Die Geräusche entstehen durch Schwingungen, die sich in der Luft als Schallwellen ausbreiten. Die Lautstärke kann man messen, die sogenannten Schallwellen. Die Messgröße nennt man Schalldruck, der angezeigte Wert ist der Schalldruckpegel, der wird in Dezibel (dB) angezeigt. Geräusche zwischen 40dB und 65dB empfinden wir als normale Geräuschkulisse. Ab 80dB wird es schon als Laut empfunden. Laut einer Studie des Umweltamts fühlen sich 54 % der Deutschen durch Straßenlärm gestört und rund 20 % fühlen sich stark beeinträchtigt in ihrem Lebensumfeld. Mehr als ein Fünftel der Deutschen finden Fluglärm an 2ter Stelle als störend.

Lärm macht krank

wir wissen, dass Lärm krank macht, es schwächt unsere Leistung und Lärm kann uns sehr negativ beeinflussen. Ein Lärmpegel von 25dB kann schon zu Konzentrations- oder Schlafstörungen führen, laut Bundesamt für Umwelt. Die Art der Geräusche spielt dabei eine große Rolle, ein rauschender Bach wird als angenehmer empfunden, als ein laufender Motor der ebenso laut ist. Studien legen dem Umweltministerium zufolge nahe, dass Dauerbelastungen von mehr als 65dB ein erhöhtes Gesundheitsrisiko mit sich führen. Änderungen im Stoffwechsel, Hormonhaushalt und bei der Gehirnstromaktivität wurden nachgewiesen. Der gesunde Schlaf wird beeinträchtigt und auch werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet. Auf eine lange Sicht können hoher Blutdruck und Herzinfarkte eine Folge von Lärm sein.

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Nächtlicher Lärm macht Krank

Unsere Ohren reagieren im Schlaf empfindlicher auf nächtlichen Lärm. Alarmsignale im Gehirn werden ausgelöst und Stresshormone werden freigesetzt, die auf Dauer unsere Gesundheit schädigen können. Die WHO legte 2009 eine Leitlinie fest zum Schutz der Bevölkerung, dass die nächtliche Lärmbelästigung bei maximal 40 dB als Grenzwert liegt. Dieser Grenzwert ist in etwa mit einer verkehrsberuhigten Straße in einem Wohngebiet vergleichbar.

Gehörschädigung

Lärm kann das Gehör auf Dauer schädigen, laute Geräusche von einem Knallkörper kann zu einer kurzweiligen Hörwellenverschiebung kommen kann, von dem sich unser Gehör aber recht schnell erholt. Doch langanhaltender Lärm von 120dB können auf Dauer unser Gehör schädigen. Bei diesem Dezibel Wert liegt die menschliche Schmerzgrenze, ein Hörsturz ist dann die Folge.

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