Geschichten aus dem Leben 1#

Geschichten aus dem Leben 1#

Wir haben eine neue Blogreihe Gestartet, Geschichten aus dem Leben, dieses mal hat uns eine Geschichte erreicht. Die wir euch nicht vorenthalten wollen. Katja hat uns Ihre Geschichte aus dem Leben erzählt und uns erlaubt diese auf Ahloha zu veröffentlichen. Bevor wir nun in die Erzählung von Katja einsteigen, müssen wir eine Warnung aussprachen. Es wird sehr Gruselig.

Alles begann in unserem Neuen Alten Haus

Wir haben 2020 ein altes Bauernhaus gekauft und wollten dieses Renovieren, ich und mein Mann hatten uns sofort in das Hausverliebt. Ich würde sogar behaupten das es unser Traumhaus ist. Als wir es nun endlich Renovieren konnten und alle Baumaterialien auf dem Hof abgeladen haben. Fühlte sich mein Mann beobachtet, dieses hat er mir allerdings auch erst viel später erzählt. Als alles abgeladen war, freuten wir uns auf den Nächsten Tag das wir dann beginnen konnten. Als wir also, ich glaube es war ein Samstag auf unser Grundstück kamen. Stand die Scheunentür offen, wir waren uns beide sicher das wir diese aber am Vortag abgeschlossen hatten.

Mein Mann kam natürlich gleich auf die Idee hier hat einer geschnüffelt und wollte wohl was Stehlen. Ich glaubte ihm einfach und habe mich auch mit seiner Antwort zufrieden gegeben. Wir gingen also in das Haus und haben begonnen im Obergeschoss eine Wand ein zu reisen da wir das Zimmer vergrößern wollten. Als mein Mann also den Vorschlaghammer schwingt und die Wand traf gab es im Erdgeschoß im Flur einen lauten Knall. Erschrocken sahen wir uns an und Stürmten nach unter, aber da war nichts. Es konnte nicht mal etwas umfallen, da im Flur und in den anderen Zimmern nichts stand.

Also gingen wir wieder nach oben und mein Mann schlug wieder auf die Wand wo durch im Erdgeschoss wieder ein lauter Knall zu hören war. Also gingen wir wieder nach unten um wieder fest zu stellen das nichts war. Ich sagte zu meinem Mann er solle nach Oben gehen und noch mal gegen die Wand schlagen. Ich blieb unten und wollte wissen wo es her kam. Gesagt getan, mein Mann schlug auf die Wand und nichts passierte. Es gab keinen Knall im Erdgeschoss. Also bin ich wieder nach oben und sagte ihm das Unten nicht geknallt hat. Also machte er weiter und da war das Knallen schon wieder.

Er wollte die Arbeit an der Wand erstmal einstellen, er meinte nicht das es eine Tragende wand ist. Er rief einen Bekannten an, der sich mit Mauerwerk auskennt, dieser kam auch sofort. Wir drei standen in dem Zimmer wo die Wand raus sollte, der Bekannte meinte schlag einfach gegen, sie trägt nichts. Er schlug dagegen und kein Knall im Erdgeschoss zu hören. Durch seine Hilfe haben wir es allerdings geschafft die Wand zu entfernen. Was für uns eine Große Hilfe war. Wir haben das Knallen das mein Mann und ich gehört haben als echo eingestuft und nicht weiter darüber nachgedacht.

Werkzeug liegt an einem anderen Ort

Es blieb seit dem Knall alles ganz normal, wir konnten also in ruhe das Haus Renovieren, bis zu dem Tag als der Elektriker die Verkabelung machen wollte. Mein Mann hatte sich extra Freigenommen, damit der Elektriker in das Haus kann. Der Elektriker hat im Obergeschoss angefangen zu Arbeiten, nach gut einer Stunde rief er nach meinem Mann. Mein Mann kam also in das Zimmer wo der Elektriker beschäftigt war, dieser Fuhr ihn gleich an, wo denn sein Schraubendreher sei und das auch sein Messer fehle. Mein Mann schaute ihn an und sagte ihm. Ich war die ganze Zeit unten ich weis es nicht.

Die beiden gingen durch die Räume die der Elektriker schon fertig hatte aber auch da war das Werkzeug nicht. Mein Mann öffnete die Tür zur Abtstellkammer und da lag es dann. Der Elektriker entschuldigte sich und wollte gerade an die Arbeit gehen, als er sah das die Steckdosen die er schon fertig hatte aus der Wand gerissen waren. Ohne ein Wort zu sagen, machte er einfach weiter. Nach drei Tagen war der Elektriker fertig als er ging sagte er zu meinem Mann, das er bitte von weiteren Aufträgen absehen soll. Mein Mann wusste erstmal nicht wie er mit so etwas Unfreundlichen umgehen sollte. Aber die Arbeit war getan und somit war es auch erstmal egal.

Die erste Nacht in unserem Haus

Die Renovierung war vollbracht, wir konnten in unser Haus einziehen. Alles lief reibungslos und ohne Probleme, alle Möbel waren im Haus und unsere Helfer waren versorgt. Es war an dem Abend noch ein schönes zusammen Sitzen, als der Cousin von meinem Mann plötzlich raus haute, “ich würde hier kein Auge zu bekommen”, als mein Mann fragte wie er das meinte. Wollte er nur nach Hause, mit der Ausrede er müsse Morgen Arbeiten. Also die anderen Helfer auch gegangen waren, dachten wir noch mal über die Aussage nach, mein Mann meinte nur, “der wollte uns veraschen, morgen ist Sonntag. Warum soll er da Arbeiten?”.

Wir räumten die Gläser und das Geschirr auf die Arbeitsplatte in der Küche und wollten es am nächsten Morgen, weg räumen. So gingen wir nach oben in unser Schlafzimmer, als wir so im Bett lagen überkam mich das Gefühl das ich beobachtet werde und das jeden Moment die Schlafzimmertür aufgehen könnte. Irgendwann schlief ich dann doch ein. Mein Mann war an dem Morgen früher wach, wie ich und er sagte, ich mach uns Frühstück. Ich wurde langsam wach als ich ihn Laut Rufen hörte. Ich rannte die Treppe nach unten zu ihm in die Küche und sah das dass ganze Geschirr auf dem Boden Verstreut und Kaputt war. Das wir hatten auf der Arbeitsplatte stehen lassen.

Wir wussten nicht wie das möglich sein konnte. Wir räumten also die Küche auf machten uns Frühstück und setzten uns an den Küchentisch. Mein Mann las wie immer seine Zeitung und ich Starrte aus dem Fenster um mir schon mal Gedanken zu machen wie ich den Garten gestallten könnte. Ich hörte das mein Mann etwas sagte, aber ich war so vertieft in meinen Gedanken. Das ich dann nur ein Danke hörte. Also fragte ich ihn wofür er sich bedankt, er sagte “na das du mir den Zucker zu geschoben hast”. Ich schaute Ihn verwirrt an und sagte ihm das ich den Zucker nicht zu ihm geschoben habe. Ich habe aus dem Fenster gesehen. Er lächelte mich an und sagte, dann hast du es Unbewusst getan.

Komisch fand ich das jetzt nicht, wir planten also was wir aus dem Garten machen könnten, als wir schritte im oberen Flur hörten. Mein Mann sagte nur als ich ihn Ängstlich an sah, die Dielen arbeiten. Das ist in einem Alten Haus normal, hier Knackt und Knarrt es immer mal. Der erste Morgen verlief ohne weiter Zwischenfälle. Wir räumten unsere Sachen in die Schränke was wir am Vortag noch nicht geschafft haben. Wärend ich noch mit unseren Büchern beschäftigt war begann mein Mann die Bilder auf zu hängen. Als er schritte auf der Treppe hörte, rufet nach oben.

Als ich ihn fragte was er da macht, meinte er nur warst du nicht oben? Ich nein, ich war die ganze Zeit im Wohnzimmer, du musst oben gewesen sein, da waren doch schritte. Er schüttelte den Kopf und machte weiter. Ich ging wieder in das Wohnzimmer und sagte laut, die Dielen Arbeiten noch.

Nach 4 Tagen kamen die Stimmen

Wir fühlten uns mehr und mehr beobachtet, auch die seltsamen Ereignisse nahmen zu. Wir haben es uns am Abend gemütlich gemacht und schauten Fern. Als mein Mann mich ansah und fragte, was hast du gesagt? Verwirrt schaute ich ihn an und sagte das ich nichts gesagt habe. Eine weile später hörte ich ein “Hallo”. Ich schaute meinen Mann an und meinte “Warum sagst du jetzt Hallo?”. Er stieß nur ein, “Ich habe nichts gesagt” hervor. Dann kam wieder ein Hallo, wir schauten uns an und wussten gleich, das wir das nicht waren. Mein Mann ging in den Flur und rief ein Lautes “HALLO”. Nichts passierte. Er setzte sich wieder auf die Couch, als wir ein Rumpeln aus unserem Schlafzimmer hören konnten.

Wir gingen nach oben um nach zu sehen, also wir die Schlafzimmertür öffneten, trauten wir unseren Augen nicht. Der Kleiderschrank war ausgeräumt, all unsere Kleidung lag im Zimmer verstreut. Wir räumten also den Schrank wieder ein. Als wir Fertig waren und gerade nach unten gehen wollten, wurde der Fernseher immer immer Lauter. Mein Mann rannte vor und machte ihn wieder leiser. Ich meinte nur das es schon seltsam ist was so vor geht. Er ein Mann eben, meinte nur das kann schon mal sein, eventuell ist beim Umzug der Fernseher ja Kaputt gegangen. Also setzten wir uns wieder auf die Couch, also die Leselampe an und aus ging. Wir schauten uns an, mein Mann ging zur Lampe zog den Stecker und meinte nur, eventuell ist der Schalter defekt.

Ich fragte ihn ob er das nicht Komisch findet, erst liegen alle Sachen im Schlafzimmer verstreut, dann wird der Fernseher laut und jetzt die Lampe? Er nur, nein was soll denn da komisch sein? Ich merkte das ich ihn mit meinen Vermutungen nervte, also war ich wieder ruhig und schaute weiter fern. Der Restabend verlief ruhig ohne weitere Vorfälle. Auch die nächsten Nächte waren Ruhig nur das Gefühl das man Beobachtet wird, bleib weiter.

Freunde die uns nicht mehr Besuchen

An einem Freitag, sind Freunde von uns zu Besuch gekommen, die das Wochenende bei uns verbringen wollen. Mein Mann und ich freuten uns, als sie da waren. Mein Mann führte die beiden Stolz durch unser Haus und zeigte ihnen die Zimmer und auch das Zimmer das sie für das Wochenende Beziehen konnten. Wir Saßen alle zusammen in der Küche als Micha sagte, wer denn der Alte Mann in der Scheune ist. Mein Mann Schaute ihn an und sagte, da ist keiner. Micha meinte doch, als wir auf das Grundstück fuhren war ein Alter Mann an dem Scheunentor.

Micha lies auch keine Ruhe, also ging mein Mann mit ihm zur Scheune, ich unterhielt mich weiter mit Chantal. Aber auch sie sagte mir das sie ein beklemmendes Gefühl hier habe. Ich sagte zu ihr das ich es schon seit dem Einzug spüre und nicht wisse wo her es kommt. Wir sind aber auch nicht weiter auf das Thema eingegangen. Sie schaute plötzlich ganz erschrocken auf die Flur Tür uns sagte, “da war gerade ein Mann”. Ich drehte mich um aber Sah keinen, ich nur wo denn? Darauf hin meinte sie er ist weg, aber da war ein Mann.

Ich konnte die Angst in Ihren Augen sehen, als ich mich dazu entschieden habe, meinen Mann und Micha zu rufen. Beide kamen auch sofort in das Haus. Fragten was denn los ist. Chantal sagte nur “ich bleibe keine Nacht hier” Micha versuchte sie zu beruhigen. Mir ist nicht aufgefallen, das mein Mann eine kleine Kiste bei sich hatte. Er öffnete diese und in Ihr waren Bilder, wir schauten sie uns an, als Chantal hervor rief, der Mann stand hier in der Küchentür. Da sich Chantal zunehmend unwohler fühlte, fuhren die Beiden nach dem Abendessen wieder nach Hause.

Mein Mann verlor kein Wort über das schnelle Aufbrechen unserer Freunde, er kam mir in dem Moment auch etwas gefühlskalt vor. Wobei er ja so oder so nicht der Typ für Emotionen ist. Wir entschieden uns, einfach mal einen Abendlichen Spaziergang durch das Dorf zu wagen. Jetzt wo wir ja nichts weiter vor hatten. Also zogen wir uns an und liefen ein Stück durch das Dorf.

Das Merkwürdige Gefühl bleibt.

Als wir also durch das Dorf liefen, viel uns auf, dass das Atmen, besonders das Durchatmen viel leichter ging, als im Haus. Auch das beklemmende Gefühl war nicht mehr da. Mein Mann schaute mich an und meinte, im Haus ist etwas das uns nicht mag. Ich denke das Haus mag uns nicht. Er sagte es mit sehr weicher Stimme, aber wir mussten ja zurück. Wir Wohnten da und hatten auch keine Alternative. Als wir zurück kamen und wir den Eingangsbereich betraten, legte sich eine schwere auf uns auf. So wie es ja schon die Ganze Zeit der Fall war.

Mein Mann schaute mich wieder an und sagte, spürst du was ich vorhin meinte? Ich konnte nur nicken, ich bekam in dem Moment kein Wort aus meinem Mund. Ich ging in die Küche und machte uns einen Tee, wir Saßen einfach da und überlegten, was wir als nächstes tuen sollen. Das einzige was uns in dem Moment eingefallen ist, das wir nach einem Medium suchen. In der Hoffnung das es uns Helfen kann. Ich muss aber auch gestehen, das ich an solches Hockus Pockus eigentlich nicht glaube. An Schlaf war in der Nacht nicht zu denken, wir Saßen einfach nur da und haben dem Haus zugehört.

Es Waren Schritte, Schleifende Schritte, Knarren, Türschlagen zu hören. Aber wir Saßen einfach nur da und haben uns davon an dem Abend nicht beeindrucken lassen. Wir haben gedacht, wenn wir es Ignorieren hört es auf, dem war jedoch nicht so. Wie wir später erfahren sollten.

Die Nacht war ein Grauen für uns

Wir haben in der Nacht einiges an Tee getrunken, die Schritte und alle weiteren Geräusche waren auch um 3 Uhr morgens noch immer da. Aber wir bleiben einfach in der Küche Sitzen und wollten uns nicht beeindrucken lassen. Wir Starrten auf dem Tisch, wo die Teekanne, unsere Tassen und ein Zuckernapf stand. Ich schaute meinen Mann an und er Starrte auf den Tisch und nickte, ich wusste nicht was er wollte als ich sah. Wie sich der Zuckernapf auf dem Tisch bewegte. Wir waren wie versteinert, der Napf hat sich gute 30 cm bewegt. Wie kann das sein? Das geht doch nicht? Mein Mann saß wie versteinert da, ohne ein Wort zu sagen.

Ich denke heute, das er selbst nicht wusste wie er mit der Situation umgehen sollte. Die Zeit verging sehr schnell, der Tag brach an und wir Saßen noch immer in der Küche. Ich sprach meinen Mann an und Fragte ihn ob wir uns nicht doch noch mal schlafen legen wollen. Er schaute mich mit großen Augen an und meinte nein, das hier muss jetzt ein ende haben. Es ist jetzt unser Haus. Also riefen wir bei dem Medium an und erklärten die Situation die wir hatten. Wir verabreden uns für den Nachmittag. Mein Mann und ich wussten das wir den Tag ohne schlaf nicht überstehen würden, also legten wir uns für ein paar Stunden auf unsere Couch. Es kam uns vor als hätten wir nur 5 Minuten geschlafen, als wir von der Türklingel geweckt wurden.

Alles hat mal ein Ende

Mein Mann ging an die Tür und begrüßte jemanden, da ich neugierig bin. Ging ich auch in den Flur um zu sehen mit wem mein Mann da Sprach. Es war das Medium, ein netter Herr der allerdings nicht in unser Haus kommen wollte. Das war etwas merkwürdig für uns, er sollte uns ja im Haus helfen. Er bat uns nach draußen um ein Gespräch zu führen. So sind wir mit nach draußen, er erklärte uns was er tuen würde und das er nicht versprechen kann das es hilft.

Wir sollten auch versuchen im Haus nicht zu sprechen und Emotionen so weit es geht zu verbergen. Er hatte jede menge Räucherstäbe und andere dinge dabei. Er betrat das Haus und zündete ein Räucherstäbchen an. Auch wir bekamen jeder eines, so liefen wir durch das Haus. Leider dürfen die Praktiken nicht weiter veröffentlicht werden!

Das ganz hat gut 3 Stunden an Zeit gebraucht, als er fertig war, fühlt sich das Haus schon viel besser an, es hatte nicht mehr das beklemmende Gefühl ausgestrahlt wie es erst war. Er bat uns, auch in die Scheune zu gehen und da das gleiche zu machen. Damit sich kein Wesen verstecken kann um später zurück zu kommen.

Unser Leben hat einen neuen Glanz

Es ist nun schon 6 Jahre her, das wir das erleben mussten, seit dem Besuch des Mediums fühlt sich das Haus endlich als unser Haus an. Alle Phänomene und Ereignisse sind bis heute nicht wieder eingetreten. Mit meiner Geschichten aus dem Leben, möchte ich anderen Mitteilen das sie mit solchen Ereignissen nicht allein sind. Mittlerweile haben wir ein Süße Tochter und sind Glücklich in unserem Haus.

Das war Geschichten aus dem Leben von Katja, wie ist denn deine Geschichte?

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